Getreide für Sportler - gesund oder ungesund?

Getreide für Sportler - gesund oder ungesund? - vegansports fit & healthy

Mit der Sesshaftigkeit der Menschen begann der Ackerbau und somit die Züchtung von Getreide - gesunde Süßgräser, reich an Mineralien und Vitaminen. Doch die heute angebauten Getreidearten haben nur noch wenig mit den ursprünglich natürlichen Pflanzen zu tun. Von Menschenhand manipuliert mit dem Ziel, möglichst viel zu produzieren um die heutige Weltbevölkerung zu ernähren.

Heute zählt das Getreide zu unseren Grundnahrungsmitteln und ist aus unserem Speiseplan kaum noch wegzudenken. Doch ist das heutige Getreide auch gesund? Immer mehr Krankheiten, wie Zöliakie, Morbus Crohn, Diabetes, Fettleibigkeit u.a. stehen nachweislich in eingem Zusammenhang mit unserer heutigen Ernährungsweise und scheinen sich zunehmend zu verbreiten.

Wo besteht also der Zusammenhang zwischen dem Getreidekonsum und der Auswirkung auf unsere Gesundheit? Da kommen mehrere Aspekte in Betracht - so ist die Qualität des Korns abhängig

  • von der Bodenqualität und den Umwelteinflüssen
  • von der  Verarbeitung und dem Umgang mit den Lebensmitteln an sich
  • von gewissen Inhaltsstoffen

Bodenqualität und Umwelteinflüsse

Etwa die Hälfte der Erdoberfläche nutzen wir heutzutage als Acker- und Weideland, ein Viertel davon wird als Ackerland genutzt. Falsche Bewirtschaftung und Übernutzung, Umweltverschmutzung sowie der Klimawandel zerstören zunehmend die Fruchtbarkeit dieser Böden. Zur Ertagsteigerung werden in der konventionellen Landwirtschaft zunehmend künstliche Düngemittel sowie Pflanzenschutzmittel eingesetzt. Du kannst dir selbst ausmalen, wieviel Nährstoffe und Giftstoffe ein Korn aus der konventionellen Landwirtschaft enthält. Besser regionale Bioprodukte bevorzugen!

Verarbeitung von Getreide

Getreidekörner werden gemahlen und gesiebt, dabei spielt der Ausmahlungsgrad eine entscheidende Rolle. Je höher der Ausmahlungsgrad, desto höher sind die Gehalte an Proteinen, gesunden Fetten, Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen. Daher solltest du  Vollkornprodukte bevorzugen - hier werden die ganzen Körner vermahlen (100% Ausmahlungsgrad). Bei der Verarbeitung von Weißmehl werden alle Schalenteile und der Keimling und somit auch der wertvolle Inhalt entfernt. Von einem hohen gesundheitlichen Wert kann hier keine Rede mehr sein.

Getreide enthält Anti-Nährstoffe

Eine erhöhte Aufnahme von Anti-Nährstoffen kann zu Vergiftungen oder eingeschränkter Nährstoffverfüg-barkeit führen. Dazu gehören u. a. Lektine/Gluten und die Phytinsäure.

  • Gluten sind nicht gleich Gluten - je nach Struktur und Zusammensetzung des Proteins führt der Verzehr von Getreide bei Menschen mit entsprechender Glutenunverträglichkeit  zu chronischen Entzündungen der Dünndarmschleimhaut. Neben Symptome, wie Durchfall, Erbrechen, Gewichtsverlust, können lebenswichtige Nährstoffe aus der Nahrung nicht mehr aufgenommen werden.
  • Phytinsäure kann sich mit verschiedenen Mineralstoffen, wie u. a. Calcium, Magnesium, Eisen und Zink, binden. In dieser Form können die Mineralstoffe nicht mehr im Darm resorbiert werden und  stehen dem Organismus nicht mehr zur Verfügung.

Glutenhaltige Getreide

  • Weizen
  • Roggen
  • Gerste
  • Dinkel
  • Emmer
  • Einkorn
  • Kamut
  • Grünkern
  • Bulgur
  • Couscous
  • Spelt
  • Hafer *
  • Triticale

Glutenfreie Getreide

  • Hirse
  • Reis
  • Wildreis*
  • Mais
  • Soja
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Pseudo-Getreide - glutenfrei

  • Quinoa
  • Amaranth
  • Buchweizen
  • Hanf
Pseudogetreide -vegansports fit & healthy

*Wildreis  - ist ein Blumensamen.

 

*Hafer - enthält nach neuesten Untersuchungen von Natur aus kein Gliadin (gehört zur Gruppe der Prolamine), kann jedoch durch die Verarbeitung mit Erntemaschinen, Mühlen, Abfüllanlagen anderer glutenhaltigen Getreide, Spuren enthalten.   Im übrigen kann Hafer auch Eiweiße enthalten, die zu gesundheitlichen Problemen führen können. Bei Zöliakie gilt Hafer als nicht verträglich.

Menschen, die an der sogenannten Zöliakie leiden, dürfen glutenhaltiges Getreide und deren verarbeiteten Endprodukte, wie Brot, Pizza, Pasta, Kuchen usw. nicht essen!

Welches Getreide ist für Sportler wertvoll?

  • Getreidekörner enthalten relativ wenig Fett und diese Fette enthalten größtenteils ungesättigte Fettsäuren - also gesunde Fette.
  • Der Kohlenhydratanteil besteht vorwiegend aus Stärke (Mehrfachzucker), der nur langsam deinen Blutzucker erhöht - Stärke  dient u. a. dazu, die Glykogenvorräte in Muskeln und Leber aufzufüllen.
  • Getreide liefert Proteine - da die biologische Wertigkeit (in Bezug auf die Aminosäurenzusammen-setzung) dieses Eiweißes nicht so hoch ist, kann es mit anderen eiweißreichen Produkten aufgewertet werden, z. B. in Kombination mit Bohnen, Mais, Linsen oder Soja.
 Pseudogetreidearten, wie Quinoa, Amaranth, Hanf und Buchweizen liefern hochwertige Eiweiße !
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Haferflocken - die gesunden Allrounder

Haferflocken - die Quelle gesunder Kohlenhydrate, sind von unserem Frühstückstisch kaum noch wegzudenken. Als Porridge oder im Müsli, eine gesunde Frühstücksalternative, insbesondere für sportlich Aktive. Hafer gilt als hervorragender Nährstofflieferant, ist reich an Ballast- und Mineralstoffe, wie Magnesium, Eisen, Zink und Phosphor und enthält wertvolle Vitamine und Proteine.

Haferflocken - gesunde Allrounder - vegansports fit & healthy

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