· 

Pseudogetreide liefern hochwertige Eiweiße

Was ist Pseudogetreide?

Die uns bekannten Getreidesorten gehören zur Familie der Süßgräser und können gesundheitliche Probleme, wie Allergien oder Darmerkrankungen auslösen. Alternativ gibt es das sogenannte Pseudogetreide - also Körnerfrüchte mit ähnlichen Eigenschaften wie Getreide, ist aber keines. Sie sind glutenfrei, reich an Proteinen, gesunden Fetten und Mineralstoffen und enthalten keine bedenklichen Exorphine. Und dennoch stellen sie gegenüber herkömmlichem Getreide keine Kunkurrenz dar, beim Backen stößt du  an deine Grenzen - hier ist jetzt deine Kreativität gefragt!

Vertreter für Pseudogetreide

Die vier bekanntesten Lebensmittel, die immer wieder auftauchen, sind Amaranth, Quinoa, Buchweizen und Hanf.

Amaranth

Die Körner haben einen nussigen Geschmack und können in der Küche sehr vielfältig genutzt werden, z. B. in Gemüsegerichten, Aufläufen und Desserts. Aber auch in Müslis, Fitnessriegel sind sie stark vertreten. Amaranth punktet durch hohen Eiweißanteil - alle essentiellen Aminosäuren sind hier enthalten, reich an Mineralstoffen und B-Vitamine. Als Mehl zum Backen ist es weniger geeignet, jedoch als Beimischung zu Getreide- Vollkornmehlen sehr zu empfehlen.


Makronährstoffe - 100g

Amaranth gepufft

  • Fett 1,3 g
  • Kohlenhydrate 71,4 g
  • Eiweiß 14,2 g

Amaranth roh

  • Fett 6,2 g
  • Kohlenhydrate 63,5 g
  • Eiweiß 13,9 g

Quinoa

Die Körner haben ebenfalls einen nussigen Geschmack. Bedingt durch seine vielfältige Nutzung zählt zu den beliebtesten Pseudogetreidearten. In Südamerika zählt es zu den wichtigsten Grundnahrungsmitteln. Meist wird es ähnlich wie Reis gekocht, kann aber auch eingeweicht und geschrotet zum Müsli, als Porridge und dergleichen verzehrt werden. Quinoa ist ein wertvoller Eiweißlieferant - alle essentiellen Aminosäuren sind enthalten, weiterhin ist es reich an Mangan.


Makronährstoffe - 100 g

Quinoa gekocht

  • Fett 2,2 g
  • Kohlenhydrate 20,0 g
  • Eiweiß 4,2 g

Quinoa roh

  • Fett 6,1 g
  • Kohlenhydrate 64,3 g
  • Eiweiß 7,1 g

Buchweizen

Trotz des Namens hat der Buchweizen nichts mit Weizen zu tun, vielmehr gehört er zur Gattung der Knöterichgewächse. Ähnlich wie beim Amaranth eignet er sich aufgrund der fehlenden Gluten nicht zum Brotbacken. Dafür kann man feine Pfannkuchen, Brei und Nudeln herstellen - ja sogar als leckere Milchalternative ist er bestenss geeignet. Der Buchweizen ist reich an Mineralstoffen und gilt ebenfalls ein wichtiger Eiweißlieferant mit allen essentiellen Aminosäuren.


Makronährstoffe -100 g

Buchweizen gegart

  • Fett 0,6 g
  • Kohlenhydrate 22,3 g
  • Eiweiß 3,2 g

Buchweizen roh

  • Fett 1,7 g
  • Kohlenhydrate 71,0 g
  • Eiweiß 9,1 g

Hanf

Hanfsamen und Hanföl enthalten  alle essentiellen Aminosäuren und sind reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren - Omega 3 und Omega 6 - im richtigen Verhältnis und zählen daher ernährungsphysiologisch zu den wertvollen Nahrungsmitteln.

Details zu Hanf mit wertvollen Proteinen erfährst du hier - "die Power von Hanfprotein"


Makronährstoffe - 100 g

Hanfsamen

  • Fett 30,6 g
  • Kohlenhydrate 24,0 g
  • Eiweiß 21,5 g

Hanföl

  • Fett 94,0 g
  • Kohlenhydrate 5,0 g
  • Eiweiß 1,0 g


Wie die meisten pflanzlichen Lebensmittel, enthalten auch die oben genannten Pseudogetreidearten sogenannte Antinährstoffe, wie Phytinsäure oder auch Saponine. Diese Substanzen kannst du mindern durch schälen, einweichen, kochen.

more articles

Proteine sind nicht gleich Proteine - Vegansports
Proteine sind nicht gleich Proteine
Mehr Leistungsfähigkeit mit Omega-3-Fettsäuren - Vegansports
Mehr Leistungsfähigkeit mit Omega-3-Fettsäuren
Eisenmangel - wenn die Fitness nachlässt - Vegansports
Eisenmangel - wenn die Fitness nachlässt

Kommentar schreiben

Kommentare: 0

gern gelesen

Vegane Rezepte für Sportler - schnell zubereitet & gesund

Vegane Rezepte für Sportler - Vegansports


Unsere Partnerangebote & Aktionen für mehr Gesundheit, Sport und Nachhaltigkeit

AKTION:  15% Rabatt!

Gib bei Bezahlung einfach unseren Code ein:

EM576



VERNETZE DICH MIT UNS